den Vögeln helfen

Füttern im Winter hilft nur den Allerweltsarten wie Amsel und Kohlmeise. Aber jeder Gartenbesitzer kann noch mehr tun.

nicht Faulheit sondern Liebe zu den Vögeln

30.10.2018

Vögel sind Wildtiere, die sich unter natürlichen Bedingungen selbst versorgen können und gut an den Winter angepasst sind. Der starke Rückgang vieler Vogelarten ist nicht auf den winterlichen Nahrungsengpass zurückzuführen. Entscheidend ist, ob die Vögel einen geeigneten Lebensraum für sich finden. Die nachhaltigste Art, die Vogelwelt zu unterstützen, ist daher der Erhalt ihrer Lebensräume.

Gartenbesitzer können bereits auf kleinsten Flächen viel für den Vogelschutz leisten. In naturnahen Gärten dürfen im Herbst Gartenstauden, Altgras oder Disteln stehenbleiben. Hier überwintern viele Insekten oder ihre Larven. Selbst in hohlen Pflanzenstengeln finden die Vögel überwinternde Insekten. Auch die Samenstände von Blumen und Gräsern, sowie die Beeren von wildem Wein oder Efeu bieten den Vögeln bis in den Winter hinein Nahrung. Ein Rückschnitt sollte erst im Frühjahr erfolgen. Dichte Hecken und an geeigneter Stelle aufgehängte Vogelkästen bieten Brutmöglichkeiten und tragen so zu stabilen Vogelpopulationen bei.

Wenn Sie Vögel füttern wollen, einfach, weil es so nett ist, ihnen zuzuschauen, kaufen Sie gutes Vogelfutter! Supermarkt- und Baumarktware ist oft von geringer Qualität, enthält oft Körner, die unseren Vögeln gar nicht schmecken oder sogar für dei Umwelt schädlich sind, z. B. Ambrosia-Samen. Deswegen kaufe ich meinVogelfutter beim Landesbund für Vogelschutz.

Übringens, dieses gute Vogelfutter erhalten Sie auch im Bürgertreff am Hofmarkweg.