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Laubsauger - nein danke!

Herbstzeit ist Laubsaugerzeit. Allerorten röhren die Gebläse. Sie sind nicht nur laut, sondern extrem umweltschädlich

05.10.2019

Kaum färbt sich das Laub, geht das Geröhre los. Nicht nur das Laub wird aufgesaugt und kleingeschreddert, sondern auch Regenwürmer, Schmetterlingslarven, Wildbienen, Marienkäfer, Ohrhüller und und...

Wir wollten doch die Bienen retten und all die anderen Insekten! Die Vögel darben, weil sie kein Futter finden. Mit schuld an dem Desaster sind auch die Laubbläser.

Kurz und bündig, was zu tun ist:

1. Laub auf dem Gehsteig wird mit dem Besen sauber weggekehrt

2. Laub auf dem Rasen wird mit dem Rechen oder Laubbesen weitgehend zusammengerecht. Es kann aber auch das eine oder andere Blatt liegen bleiben oder sogar ein bisschen mehr als Futter für das Bodenleben

3. Das gesammelte Laub wird als dickes Wärmepolster unter den Rosen und den Büschen aufgeschüttet. Es ist auch ein Vorratsdünger und bis zum Frühjahr weitgehend verschwunden. 

4. In einer ruhigen Ecke wird ein Laubhaufen angelegt: Rückzugsort für Igel, Käfer und Co.

5. Der Gärtner, die Gärtnerin genießt die Farben des Herbstes und die letzten Sonnenstrahlen. Genug geschuftet für heuer!

Hier gilt: Weniger Arbeiten ist mehr Natur!

Siehe auch hier: LBV