ein Garten für Mensch und Natur

Bild von A. Schmitt
Salbei
Salvia offinzinalis

Keine Unkrautvernichter!

Sie enthalten  Glyphosphat, das nach neuesten Erkenntnissen krebserregend ist. Es wird vom Regen ins Grundwasser gespült und dort bleibt seine Wirkkraft monatelang erhalten. Kontakt mit der Haut sollte man ohnehin meiden.

 

Insekten leben lassen!

Auch Wespen, Ameisen und Käfer haben ihre Aufgabe in der Natur! Blattläuse und Raupen sind Futter für junge Vögel. Wenn sie zu viele werden, greifen sie NICHT zur Spritzflasche. Denn damit vergiften Sie nicht nur die Schädlinge sondern auch die Nützlinge.

Vor allem aber leiden die Bienen unter den Giften! Ohne Bienen gibt es keinen Honig, gibt es aber auch kein Obst, denn Apfelbäume, Erdbeerstauden und Himbeersträucher brauchen die Bienen als Bestäuber. Auch wenn auf der Spritzflasche "bienenverträglich" steht, ist das nicht der Fall, wie der BUND herausgefunden hat.

Zukunft ohne Gift

Greifen Sie lieber zu bewährten alten Hausmitteln wie Schmierseifenlösung, Brennesselsud gegen Blattäuse oder Schachtelhalmtee gegen Pilzkrankheiten. Oder kaufen Sie rein biologische Pflanzenpflegemittel, Z . B. Brennnesselextrakt oder Ameisenpulver aus dem  Bundladen.

Blumen für die Bienen

Wenn Sie etwas für die Bienen tunwollen, säen oder pflanzen Sie einheimische Wildblumen oder Bauerngartenblumen. Diese Pflanzen sind außerdem noch sehr robust.

Wie wär's mit Glockenblumen, Ringelblumen, Rittersporn oder Mohn?

Ein Kräuterbeet mit blühendem Lavendel, Thymian und Borretsch und Dill liefert Futter auch für die Bienen und Gewürz für die Küche.

 

Rasen oder Wiese?

Muss der Rasen tatsächlich makellos sein? Gänseblümchen und Ehrenpreis sind eine Freude für das Auge. Klee lockt Bienen an. Allerdings sollte man schauen, dass man barfuß etwas vorsichtig ist, um nicht auf Bienen zu treten!